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Hinweise zur aktuellen Corona-Situation


17. März 2020

Die aktuelle Situation zwingt uns zu einem verantwortlichen Umgang auch in unserer Gemeinde. Wir setzen deshalb bis auf Weiteres alle Gemeindeveranstaltungen aus und bitten dafür um Verständnis. Wie die Regelung bzgl. der Sonntagsgottesdienste ist, geben wir zeitnah bekannt. Gleichwohl wird unsere Kirche zum Gebet offenstehen, unsere Seelsorger sind telefonisch bzw. zu den Gottesdienstzeiten in der Kirche zum persönlichen Gespräch erreichbar. Bleiben wir in diesen Zeiten im Gebet verbunden! Beten Sie füreinander, für Kranke und für alle, die im Gesundheitswesen arbeiten. Wir bitten Sie, sich selbst sowie vor allem die Gemeindeglieder, die zu den sog. Risikogruppen zählen, zu schützen und verantwortlich mit der Situation umzugehen. Bitte beachten Sie die Hygienerichtlinien und vermeiden Sie so Ansteckungsketten! Zugleich sind wir in diesen Zeiten alle aufeinander angewiesen: Schauen Sie auf Ihre Nachbarn, ob sie Hilfe brauchen. Rufen Sie Menschen an, von denen sie wissen, dass jetzt besonders einsam sind. Niemand soll vergessen werden. Dennoch sind wir eine Gemeinschaft, die sich um das Wort Gottes und zum Gebet versammelt. Das ist im seelsorgerlichen Gespräch als auch über die Medien möglich. Wir empfehlen Ihnen die Teilnahme an Fernseh- und Rundfunkgottesdiensten, sowie über die Angebote der sozialen Netzwerke wie Twaudes oder Twomplet (beides über Twitter). Wir empfehlen Ihnen auch die aktuellen Informationen und geistlichen Angebote auf der evlks-Seite sowie der EKD-Seite zu beachten. Bitte informieren Sie sich telefonisch in Ihrer Kirchgemeinde, wie die aktuellen Regelungen sind. Sie erreichen uns: Pfarrer Hans-Jörg Rummel: 03741/2216634 Superintendentin Ulrike Weyer: 03741/224317 Der Vorsitzende des Kirchenvorstandes Karl-Heinz Frank organsiert praktische Hilfe (z.B. Einkaufsfahrten) für Menschen, die das benötigen: 0175 7715755. Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis! Gott befohlen! Superintendentin Ulrike Weyer und Pfarrer Hans-Jörg Rummel

Gebet

Lebendiger, menschenfreundlicher Gott, du gehst mit mir durch mein Leben von den ersten Anfängen bis heute. Treu hast du mich in deinem liebenden Blick. Du hast mir zugesagt, mich auch in Sorge, Angst und Not nicht zu verlassen. Darauf will ich vertrauen. Du kennst die inneren Zusammenhänge: Meine Beziehungen, die Menschen, für die ich lebe, Orte, an denen ich hänge, die vielen schönen Erfahrungen und Begegnungen, das Schwere und Fragwürdige.

Wie soll ich Worte finden, die angemessen sind? Ich sehne mich nach Worten, die von Kraft sprechen, die in meiner Schwachheit zu leuchten beginnt. Ach, schenke du mir deine Worte in mein Herz, in meinen anfälligen Leib, in meine wache Seele. Deine Worte, die mehr sagen als meine, die mich trösten und halten, aufmuntern und befreien, hoffen lassen und lieben lehren.

Lass mein Vertrauen wachsen zu dir, du heilender Gott, und behalte mich treu in deinem Blick. Schenke mir deinen Geist, der kräftigt und belebt. Segne damit auch alle, die ich mit mir trage, und jene, die mich tragen.

Ulrike Weyer (nach Worten von Michael Rieger)